Wundheilungsstörung im Mundbereich

Als Wundheilungsstörungen werden entzündliche Gewebe bezeichnet.

Nach einer OP oder Zahnentfernung füllt sich automatisch die Wunde mit Blut. Es kommt zur Bildung eines Blutpfropfens, der die Wunde sicher verschließt und  vor Keimen schützen soll.

Liegt eine Wundheilungsstörung vor und es kommt nicht zur sicheren Bildung eines Blutpfropfens, kann sich die Wunde mit Keimen infizieren und einen langanhaltenden entzündlichen Prozess auslösen.

Beim Setzen von Zahnimplantaten kommt es auch oft zu Wundheilungsstörungen und zu Entzündungen der vernähten Wunde. Meist dehnt sich diese nicht nur um das Zahnimplantat aus, sondern greift auch den hochempfindlichen Kieferknochen an. In schlimmen Fällen kann dies dazu führen, dass die „Periimplantitis“ ( Entzündung des Implantatbetts ) das Implantat nicht mit dem Kieferknochen verwachsen lässt und in der Folge wieder entfernt werden muss.

Neuer Therapieansatz durch
GOLDIC®-Dental

Biologische Gewebe unterliegen mit zunehmendem Alter degenerativen Prozessen, die im Spätstadium zur Zerstörung des Gewebes und zum Funktionsverlust führen können.

Der Heilungsvorgang eines verletzten oder degenerativ veränderten Gewebes durchläuft komplexe Vorgänge, die durch bestimmte Eiweiße im Blut gesteuert werden. Wissenschaftler haben in aufwändigen Studien festgestellt, dass bei sämtlichen Verletzungen, Entzündungen oder degenerativen Prozessen ein Eiweiß namens Gelsolin stark vermindert vorkommt.

Gelsolin ist ein wichtiges Schutzprotein und verhindert die toxische Reaktion, die beim Absterben von Zellen auftritt. Darüber hinaus induziert Gelsolin die Differenzierung von körpereigenen Zellen, die zur Regeneration von Geweben notwendig ist.

Mit dem GOLDIC®Dental-Verfahren kann die Produktion von körpereigenem Gelsolin und anderen wichtigen Wachstumsfaktoren deutlich gesteigert werden. Diese Proteine sind für eine erfolgreiche Behandlung von verschiedenen krankhaften Prozessen im Körper von besonderer Bedeutung.

Die GOLDIC®-Dental – Therapie ist eine spezielle Form der individualisierten Medizin. Sie ist:

  • entzündungshemmend
  • reduziert die Blutungsneigung
  • stimuliert den Wiederaufbau des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates

Die GOLDIC®-Dental-Behandlung:

Eine kleine Menge Blut wird aus der Vene entnommen. Dieses Blut wird unter Anwesenheit von definierten Goldpartikeln über 24h im Wärmeofen bebrütet. Anschließend werden die Blutzellen und die Goldpartikel durch Zentrifugation vom Serum getrennt. Nur das Serum wird verwendet und dem Patienten in 4 Sitzungen über einen Zeitraum von ca. 2 Wochen, in das betroffene Gewebe injiziert. Durch die Verwendung von Goldpartikeln als Induktor für die Produktion autologer Proteine u.a. auch Gelsolin, kommt es zu einer kontrollierten Anreicherung von regenerativ wirksamen Proteinen. Die Injektion dieses goldinduzierten Serums führt zu einem wirkungsvollen Heilungsprozess und in vielen Fällen zu einer Wiederherstellung des jeweiligen Gewebes vor Ort.